Fahrbahnübergänge
Die elastische Belagsdehnfuge ist die Bezeichnung für eine elastische Belagsdehnfugenkonstruktion aus polymervergütetem Bitumen und einem mineralischen Stützkörper aus Hartgestein. Der grundlegende Unterschied von Belagsdehnfugen zu bisher üblichen Konstruktionen besteht in der Kombination von Fahrbahnübergang und Belag, mit gleichzeitiger Dichtfunktion des Systems, durch wasserdichte Verbindung mit dem Rohtragwerk. Der Einbau erfolgt stets nach Fertigstellung des Belags beim Neubau bzw. nach dem Ausschneiden des bestehenden Belags bei Instandsetzung.
Die elastische Belagsdehnfuge ist für den Einbau im Bereich von Asphalt- als auch Betondecken geeignet. Durch die dichte Haftung auf dem entsprechend vorbehandelten Rohtragwerk entfallen weitere Abdichtungsarbeiten, und durch den Verguss zwischen den Belagsfronten ist ein fahrbahnebener Belagsanschluss ohne Verdichtungsprobleme gewährleistet.
Dies bedeutet, dass die Konstruktion für den Neubau sowie für Sanierungs- und Instandsetzungsarbeiten geeignet ist. Erhaltungsarbeiten als Folge von Fugen- bzw. Bauwerksschäden und Belagsschäden sind unter geringstmöglicher Beeinträchtigung des Verkehrs abschnittsweise möglich.
Durch die Anpassung der Belagsdehnfuge an den Ausbruchquerschnitt kann unter Umständen der Reparaturaufwand für Betonreprofilierungen verringert werden. Durch die rasche Aushärtung der Belagsfugenkonstruktion ist eine volle Verkehrsbelastung nach ca. drei Stunden möglich.